Von der Wiege bis zur Bahre

In der tiefsten Dunkelheit findet sich ein Licht. Es mag klein sein, aber es leuchtet hell.

In einer Zeit nicht nur der Unmenschlichkeit, sondern der buchstäblichen Entmenschlichung entdecken wir was es heißt, Menschen zu sein.

Umgeben von Hass fangen wir wieder an zu lieben.

Die Gottlosigkeit treibt uns ins Gottvertrauen, die Angst beflügelt unsere Herzen, die Wut gibt uns unsere Würde zurück.

Selbst wenn man verstanden hat, dass die so genannten Coronamaßnahmen mit Gesundheit so viel zu tun haben wie Jens Spahn mit Medizin, selbst wenn man erkannt hat, dass die wissenschaftlichen Begründungen genau so fehlen wie Annalena Baerbocks akademische Abschlüsse, selbst wenn man bemerkt hat, dass ein noch viel fieserer Plan hinter all dem steckt, so wie Rockefeller hinter Bill Gates… selbst dann bleibt noch immer ein großes Fragezeichen.

Warum?

Wozu dient das Ganze, was ist das Endziel dahinter, wieso quält man die Leute auf diese Weise, statt sie einfach abzumurksen, was ja auch möglich wäre.

Die Antwort auf diese Frage ist so gruselig, so un-fucking-fassbar, so einschneidend, dass die meisten sich selbst dann weigern sie anzunehmen, wenn alles plötzlich offen vor ihnen liegt.

Es gibt Worte, die annähernd beschreiben können, worum es geht: Menschenverachtung, Transhumanismus, Entmenschlichung. Alles nur Annäherungen.

Es fängt schon mit der Zeugung an. Die so genannte sexuelle Befreiung hat Zeugungsakt und Sexualität komplett voneinander entkoppelt. Sex ist nur noch Vergnügen und soll möglichst so durchgeführt werden, dass keine Empfängnis stattfinden kann. Verhütungsmittel und Abtreibungsprozeduren garantieren, dass selbst wenn mal der bedauerliche Fehler einer Empfängnis vorgekommen ist, dem umgehend Abhilfe geschaffen werden kann.

Mit der Geburt geht es weiter. In den letzten zwanzig Jahren ist der Geburtsprozess komplett von einer Veranstaltung, die von einer Frau möglichst mit Hilfe einer dazu ausgebildeten Hebamme, eigenverantwortlich durchgeführt werden kann und die nur im Falle von Komplikationen auch von Medizinern zu begleiten ist, zu einem tödlichen Risiko umgedeutet worden, das Frau und Hebamme gar nicht allein tragen können. Freie Hebammen müssen in Deutschland mitterlweile so hohe Versicherungssummen zahlen, dass es faktisch einem Berufsverbot gleichkommt. Ein Kaiserschnitt ist nicht nur besser zu planen, schneller und billiger als eine natürliche Geburt, sondern nimmt dem Kind auch die Chance sanft in die Welt zu kommen. Als Notfallmaßnahme ist der Kaiserschnitt ein Segen, so wie andere operative Maßnahmnen auch, aber er wird zunehmend die Normalität und das hat nicht nur finanzielle Gründe. Am Ende dieses Prozesses steht die künstliche Gebärmutter.

Dann die Behandlung des Säuglings und Kleinkinds als einer Bürde für die Mutter. Schnelles Abstillen, wenn überhaupt gestillt wird, Verbannung aus dem elterlichen Bett, Kinderwagen statt Tragen. Möglichst frühe Fremdbetreuung, damit Mutti schnell wieder arbeiten gehen kann.

Die Fremdbetreuung über den ganzen Tag bleibt dann, Eltern und Kind sehen sich nur noch abends kurz, wenn überhaupt. Das sind gar keine Familien mehr, sondern Zwecklebensgemeinschaften biologisch verwandter Menschen.

Schon den Kleinsten wird jetzt eingeredet, dass es keine Unterschiede gibt. Nicht zwischen Mann und Frau, nicht zwischen verschiedenen Ethnien. Nur Nazis und Coronaleugner, die sind anders. So richtig anders. Wahre Ketzer, die auf den Scheiterhaufen gehören.

Aber so etwas wie ein biologisches Geschlecht gibt es eigentlich gar nicht. Und Männer, zumal weiße Männer, sind die Wurzel allen Übels. Allerdings ist Mannsein und auchWeißsein nur ein soziales Konstrukt. Diese Widersprüche sind beabsichtigt, das Ganze ist keine Ideologie, die ernst genommen werden will, sondern einfach ein Mindfuck. Wer die Widersprüche nicht mehr benennt, sich ihnen fügt, signalisiert seine Unterwerfung unter das Gender- Regime. Es reicht nicht, Trans- und Homoseuxelle, sowie Menschen mit Migrationshintergrund, einfach als Menschen anzusehen, die andere sexuelle Vorstellungen bzw. eine andere Hautfarbe haben als man selbst. Nein, man muss sie geradezu wie Götter verehren, sich seiner Heterosexualität, seines Weißseins schämen und am Besten noch vor ihnen niederknien. Wer sagt, er kniet nur vor Gott, hat noch nicht verstanden, wohin die Reise geht.

Jede Form von Identität, Tradition, Kultur, wird von den staatlichen Erziehern aberzogen und zwar mit System.

In Krippe, Hort und Schule, aber auch in der Freizeit der Kinder, ist alles verboten, was Spaß macht und Sinn stiftet. Singen, Tanzen, Kontaktsport – igittigitt! Die Lehrer treten nur noch als Indokrinierer, Bestrafer und Bewerter auf: Die herrschende Ideologie, von Corona über Klima bis zur Genderscheiße, wird den Kindern von klein auf eingeprügelt. Wenn dem Kind die Maske aus dem Gesicht rutscht oder es die Abstände nicht einhält, wird gnadenlos und mit sadistischer Freude bestraft. Das dauernde Selbsttesten wird von vielen Kindern ebenfalls als Bestrafung erlebt und auch objektiv ist es nicht weniger als Folter bzw. Selbstgeißelung unter Aufsicht der „Vertrauensperson.“ Diese Kinder werden nie wieder einen Lehrer als Vertrauensperson erleben, sondern haben gelernt, sich emotional vor diesen Folterknechten zurückzuziehen, wenn sie sich schon nicht physisch rausziehen können. Und obwohl in dieser Atmosphäre der Angst kaum an echtes Lernen zu denken ist, werden die Kinder den ganzen Tag über bewertet. Auch in Nebenfächern wie Kunst oder Sport können sie nicht einfach sein, sondern stehen unter ständigem Notendruck. Diese Entwicklung war ebenfalls schon vor Corona abzusehen und ist nur noch schlimmer geworden.

Wenn es dann an die Universität geht, wie mittlerweile für über die Hälfte der Jugendlichen eines Jahrgangs, geht die Indoktrination nahtlos weiter und auch das Bewerten. Bestraft werden die jungen Leute nur noch in der Form, dass sich von nun an niemand mehr für sie, ihre Leistungen oder ihre Laufbahn interessiert und sie vollkommen alleine gelassen werden. Entweder sie schaffen es nicht und wursteln sich anders durch oder sie ergattern einen der begehrten akademischen Abschlüsse und müssen sich dann erst einmal noch durch Praktika, Refendariate und Traineestellen durchbeißen.

Auch die Arbeitswelt wurde in den letzten zwanzig Jahren von einem Ort, an dem man in der Regel mit Fleiß und Disziplin einen sicheren und ausreichend bezahlten Job nicht nur ergattern, sondern bis zur Rente halten konnte, in eine Hölle der Unsicherheit, Überstunden, Jobwechsel, Umschulungen und zeitlich befristeter Arbeitsverhältnisse verwandelt. Und auch hier geht es nicht darum, dass das besser für die Konzernbosse wäre. Es ist seit über hundert Jahren bekannt, dass zufriedene, gut bezahlte Arbeiter um Längen produktiver sind als unzufriedene, schlecht beahlte. Die einen machen auch mal freiwillig eine unbezahlte Überstunde, wenn es gerade erforderlich ist, die anderen werden kreative Lösungen finden, um die Arbeit unauffällig zu verweigern oder sogar zu sabotieren.

Schon Camus hat die Entfremdung des Fabrikarbeiters beschrieben (im Gegensatz zu den meisten anderen Philosophen hatte er tatsächlich als Fabrikarbeiter gearbeitet) und die absolute Sinnlosigkeit und Absurdität dieser Situation erläutert. Es sollte uns eigentlich freuen, wenn Maschinen solche Tätigkeiten übernehmen können, aber weil die gesellschaftlichen Weichen nicht richtig gestellt werden, bedeutet Rationalisierung nur noch mehr Arbeitslosigkeit. Wenn Arbeitsfelder wie die Medizin, vor allem die Krankenhäuser, die Pflege und andere Tätigkeiten, bei denen es auf Menschlichkeit und Zuwendung ankommt, unter das Diktat des Mammons gezwungen werden, dann braucht man sich nicht wundern, wenn in diesen Bereichen die Humanität flöten geht und einer bösartigen Bürokratie Platz macht. Das liegt nicht daran, dass kein Geld da ist, Geld ist ja genug da, wenn es um Banken, Flüchtlinge oder verarmte Politiker geht. Es liegt daran, dass der politische Wille vorhanden ist, alle Lebensbereiche zu kapitalisieren.

Die erwähnten völlig verarmten Volkszertreter, die überhaupt nicht wissen, wie sich jemand mit 50, 60 Jahren fühlt, der sein Leben lang hart körperlich gearbeitet hat und sich auch nicht im Geringsten darfür interessieren, entscheiden dann, dass das Rentenalter noch höher gesetzt wird.

Aber auch in der Freizeit ist alles verboten, was Sinn stiften könnte. Egal ob das Treffen in der Kneipe oder das gemeinsame Beten in der Kirche, der Sportverein oder der Elternstammtisch, bloß nicht treffen, man könnte sich ja infizieren! Oder miteinander reden, in den kritischen Austausch gehen und erkennen, was gespielt wird.

Die Geßlermaske als Unterwerfungssymbol und die andauernde Vergewaltigung durch das „Testen“ auf Corona sind die Werkzeuge der direkten Entmenschlichung. Indirekt kommen dann soziale Isolation, das Gegeneinander gehetzt werden, die mediale Dauerpropaganda als Folter für die Psyche und nicht zuletzt der Impfdruck dazu.

Die Impfung hat sicherlich noch andere sinistre Hintergründe, vor allem ist sie aber das finale Niederknien vor der Macht des Staates, über die eigene Intimsphäre zu bestimmen. Deine Gesundheit, ja dein Leben, gehört nicht mehr dir, das unterschreibt jeder, der sich impfen lässt, wenn er dem Haftungsausschluss zustimmt.

Wenn man dann das Rentenalter erreicht hat und nicht vorher an dem ganzen Scheiß kaputt gegangen oder von seinen Ärzten zu Tode behandelt worden ist, freut man sich in der Regel zunächst auf den ruhigen „Lebensabend.“ Viele fallen aber recht schnell in das Ruhestandsloch, weil sie überhaupt nichts mehr mit sich anzufangen wissen.

Wenn dann Körper und Geist nicht mehr so wollen, landet man im schlimmsten Fall in einem der so genannten Pflegeheime, in denen es schon vor dem Coronawahnsinn bis auf die Flure nach Urin stank und die Pflegekräfte pro Bewohner nur wenige Minuten am Tag Zeit hatten. Mittlerweile dürfen sie dort nicht einmal dann Besuch empfangen, wenn sie noch Angehörige haben, die ihnen nahestehen. Sie sehen nur noch Menschen mit Gesichtsmasken, die wie Außerirdische auf sie wirken und die Angst haben, sich bei ihnen anzustecken. Irgendwann kommt dann ein Mensch in weißem Kittel, manchmal begleitet von Uniformierten und gibt ihnen eine Spritze in den Oberarm.

Sie sterben dann einsam und allein, oft ohne zu wissen, was eigentlich vor sich geht. Wenn auf dem Totenschein „Corona“ steht, dann wird ihnen nicht einmal die allerletzte Würde gestattet, dass mit ihrem Leichnam respektvoll umgegangen wird. Der Kadaver wird wie Müll entsorgt. Abschied nehmen dürfen die Verwandten nicht.

Von der Wiege bis zur Bahre wird uns die Menschlichkeit weggenommen. Alles, was uns als nicht nur rein materielle, sondern kulturelle und spirituelle Wesen ausmacht. Und das alles ist seit Jahren und Jahrzehnten vorbereitet worden.

Selbst die meisten derjenigen, die begriffen haben, dass hier etwas ganz Seltsames vorgeht, verschließen sich diesen verstörenden Gedanken. Lieber nehmen sie Inkompetenz, Profitgier oder Lust an der Macht an. All diese Dinge spielen sicherlich mit hinein, in die aktuelle Situation, sind aber nicht die Hauptmotive derjenigen, die uns versklaven.

Daher müssen wir diesen Schritt gehen und einsehen: Es geht darum uns alles wegzunehmen, was uns menschlich macht. Nur so können wir uns wappnen, uns gezielt verweigern, unsere Humanität erhalten.

In der tiefsten Dunkelheit findet sich ein Licht. Es mag klein sein, aber es leuchtet hell.

In einer Zeit nicht nur der Unmenschlichkeit, sondern der buchstäblichen Entmenschlichung entdecken wir was es heißt, Menschen zu sein.

Umgeben von Hass fangen wir wieder an zu lieben.

Die Gottlosigkeit treibt uns ins Gottvertrauen, die Angst beflügelt unsere Herzen, die Wut gibt uns unsere Würde zurück.

Weiterführende Gedanken:

20 (4) – über die Schlafschafe

Kehrt um! – Spirituelle Gedanken

RFID – Die Verchippung der Menschheit

Transhumanismus – Weitere Gedanken zur Entmenschlichung

Staatsverzicht – das Neue denken lernen

Author: headofspear

Erster Speerzenturio des Kollektivs