Staatsverzicht

Jedes Staatswesen fußt auf Gewalt

Wir haben die Frage aufgeworfen, was zu tun ist, wenn Corona vorbei ist, d.h. wenn das Drecksystem als totalitärer Faschismus entlarvt worden ist und die Menschheit bereit für einen Neuanfang ist. Wie kann es dann weitergehen mit Deutschland?

Egal, wo man ideologisch steht, klar ist doch, dass nicht nur die BRD, sondern der moderne Staat an sich und alle seine Institutionen in der Coronakrise versagt haben. Egal ob man nur Korruption und Inkompetenz oder den sinistren Plan der Hintermänner annimmt, der Staat hat sein eigentliches Ziel – für seine Bürger zu sorgen – verfehlt. Deshalb gehört er die Toilette heruntergespült.

Was wir brauchen ist kein reformierter Staat, der dann für einige Jahre, vielleicht auch für mehrere Generationen, für Frieden und Wohlstand sorgt, bevor er wieder von böswilligen (oder eben einfach korrupten) Gruppen gekarpert wird.

Was wir brauchen, ist ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung.

Das große Narrativ der BRD war die Kriegsschuld und die Abkehr von Militarismus und Totalitarismus. „Sowas wie damals“ sollte „nie wieder“ passieren. Jetzt ist es wieder passiert. Das große Narrativ hat ausgedient. Wir brauchen ein neues.

Die neue Erzählung muss sein, dass keinem Staatswesen zu trauen ist, die Legende vom internationalen Staatsstreich der Eliten und ihrer Entlarvung durch die Menschheit bildet den Gründungsmythos der neuen Kultur.

Hier ist kein Platz mehr für Sippenhaft und kollektive Scham, für Vorschriften, was man zu sagen und zu denken hat, für Restriktionen zu Waffenbesitz und staatliche Verordnungen dazu, wie Eltern ihre Kinder zu erziehen haben, damit sie vom Staat dazu „berechtigt“ werden, diese ihre heiligste Aufgabe zu erfüllen.

Ein Staat kann (eine Zeit lang) Frieden und Wohlstand garantieren, aber er kann niemals Freiheit und Selbstbestimmung erzeugen. Der „Bürger“ bleibt immer unfrei, dem Staat ausgeliefert. So lange die Ausführenden eines Staates die verfassungsmäßigen Selbstbeschränkungen ernst nimmt (vgl. das „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland“) und die Gewaltenteilung dafür sorgt, dass die staatlichen Organe sich gegenseitig kontrollieren, sowie Presse und Gesellschaft ebenfalls eine Kontrollfunktion ausführen, geht das alles eine Weile gut. Aber wie wir gerade erleben, ist es ganz leicht für die Böswilligen, die geteilten Gewalten einfach zu ignorieren, wenn nur die Presse mit ihnen zusammenarbeitet und ihnen ihr „Narrativ“ strickt.

Der Ausweg in die Freiheit kann nicht von oben, er muss von unten kommen. Wenn das Regime (nicht nur die Regierung, das ganze Dreckssystem inklusive EU und NATO) seinen letzten Atemzug getan hat, dann mögen die Füllmichs und Ludwigs dieses Landes ihr „Nürnberg 2.0“ durchziehen, dann mögen basisdemokratische Bewegungen und „alternative“ Parteien versuchen auf dem Scherbenhaufen, den uns Merkel hinterlassen hat, einen neuen Staat aufzubauen.

Das wird dann der Zeitpunkt für die vernünftig denkenden Menschen sein, sich auch diesem neuen Staatsgebilde zu verschließen. Wir brauchen keine alternativen Eliten, wir brauchen keine neuen globalen Lieferketten, wir brauchen keine Abstimmungen, bei denen kindisch „Widerstandspunkte“ vergeben werden, je nachdem wie blöd man den Vorschlag findet (so arbeitet die Partei „die Basis.“ Wundert es noch jemanden, dass es bei der Landtagswahl in BaWü nicht einmal für 1% der Stimmen gereicht hat?).

Was wir brauchen sind Menschen, die in kleinen dörflichen Gemeinschaften leben, dort soweit möglich autark sind, sich selbst versorgen können und Dinge, die sie nicht selbst herstellen können, aus anderen Gemeinschaften einkaufen oder eintauschen. Das wird vielleicht kein Leben sein, wie wir es kennen, mit Smartphone, FastFood und Auto. Vielleicht nicht einmal mit ausreichender medizinischer Versorgung. Ohne Versicherungen und Rente. Es wird oft genug ein hartes Leben sein. Aber es wird ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung sein.

Ein Staatsgegbilde darf dem nicht übergestülpt werden, sondern muss daraus hervorgehen. Die Gemeinschaften, denen das Land, auf und von dem sie leben, selbst gehört, pflegen dieses und verteidigen es im Notfall. Der Staat ist weder dafür da, die Menschen zu bewachen, noch soll er ihnen die Lebensgestaltung abnehmen. Seine Aufgabe muss sich darin erschöpfen, den Gemeinschaften bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen zu helfen und die Dinge vorzuhalten, die sie nicht selbst produzieren können. Wobei alles, bis hin zu Strom- und Wasserversorgung, möglichst dezentralisiert werden sollte.

Soweit möglich sollten diese Gemeinschaften in freiem Austausch stehen. Auch das Weltnetz muss in den Zustand zurück versetzt werden, in dem es anfangs mal war, die Monopole müssen aufgebrochen werden. Keine großen Sendestationen mehr, aus denen zentral das Narrativ des Staates und der Superreichen verkündet wird. Es ist überhaupt nicht nötig, alle Menchen die ganze Zeit über mit „Informationen“ über das Weltgeschehen zu bombardieren. Informationen sollen frei verfügbar sein, was auch bedeuten muss, dass man auf Informationen verzichten kann, wenn man gerade keine haben will. Wer etwas zu sagen hat, kann das als Privatmann tun, ein freies Internet garantiert, dass jeder zuhören kann, der möchte.

Freiheit und Selbstbestimmung bedeutet aber nicht Anarchie und Rechtlosigkeit. Die dörflichen Gemeinschaften dürfen nicht vereinzelt vor sich hin existieren. Die Gefahr, dass einzelne von ihnen von einem wiederkehrenden oder einem fremden Staatsapparat geschluckt werden, ist zu groß. Es muss weiterhin Leute geben, die dort, wo es nötig ist, das Geschick der Nation lenken. Sie sollten direkt und auf begrenzte Zeit gewählt werden, keine Diäten erhalten und strengen Kontrollen durch andere Instanzen und das Volk unterliegen. Bei wichtigen Entscheidungen sind Volksbefragungen durchzuführen. Wer einmalig ein solches Ehrenamt ausgeführt hat, darf es nicht noch einmal übernehmen. Für die zeitweise Leitung der verschiedenen Bereiche dürfen sich nur Fachleute zur Wahl stellen. Wer das Militär leiten will, sollte ein verdienter Soldat sein, das Gesundheitsministerium bleibt Medizinern vorbehalten, usf.

Diese Leute sind nicht parteigebunden, sondern tatsächlich ihrem Gewissen verpflichtet. Sie haften privat für die Konsequenzen ihrer Handlungen und werden auf das, was sie versprechen, festgenagelt.

Diese Ämter sollten so unbeliebt sein, wie man es von Ehrenämtern her kennt. Es sollte auch schon mal ein peinliches Schweigen entstehen, wenn die Frage kommt: „Wer übernimmt dieses Ressort?“

Einen Kanzler oder Präsidenten gibt es nicht, statt dessen leistet sich das Volk mehrere Diplomaten und Grüßauguste, die mit den Vertretern anderer Länder reden können, aber nichts selbst entscheiden.

Mit Vertretern von Staaten im alten Sinne wird aber nicht gesprochen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist.

Streitigkeiten zwischen Gemeinschaften werden von Schiedsmännern geschlichtet, die ebenfalls auf Zeit gewählt werden.

Der Staat tritt nicht mehr als Parasit und auch nicht als Fürsorger auf, die Gemeinschaften kümmern sich selbst um diejenigen ihrer Mitglieder, die nicht für sich selbst sorgen können und wählen sich ihre Mediziner, Bürgermeister und Sprecher selbst aus. Sie bestimmen, ob sie tauschen oder eine regionale Währung einführen wollen.

Das Schulsystem von der Grundschule bis zur staatlichen Universität, hat ebenfalls fertig. Es ist sichtbar geworden, dass es nur als Indoktrinationsanstalt funktioniert und die Faustregel „je länger man zur Schule ging, desto verblendeter ist man“ in den meisten Fällen zutrifft.

Die Gemeinschaften kümmern sich darum, dass die Kinder die Grundfertigkeiten und berufliche Qualifikationen erwerben können.

Außerdem wird ihnen die wissenschaftliche Methode beigebracht, die vor 2020 allgemeine Anerkennung genoss, alles zu prüfen und nichts zu glauben.

Medizin, Ingenieurskunst und Architektur werden wieder zu Handwerksberufen, Geisteswissenschaften werden ent-institutionalisiert und Teil der natürlich wachsenden Kultur der Gemeinschaften. Dort, wo Krankenhäuser oder Zentren für naturwissenschaftliche Forschung enstehen oder weiter bestehen, entsenden die umliegenden Gemeinschaften Menschen dorthin, die kontrollieren, was da getrieben wird. Wenn die Mediziner und Wissenschaftler anfangen Blödsinn zu machen, z.B. Viren im Labor züchten oder andere gefährliche Experimente durchführen, dann wird der Laden zugemacht.

Überhaupt wird es „nachher“ ein großes Mittrauen geben gegenüber Medizinern, Wissenschaftlern, Experten und Menschen, die sich kompliziert ausdrücken. Das wird wahrscheinlich soweit gehen, dass viele sich auch dann keine Spritze setzen lassen oder Medikamente nehmen, wenn es eigentlich angezeigt wäre.

Jede Gemeinschaft wird selbst entscheiden, ob und wie viele Schulmediziner sie braucht, ob sie alternative Zugänge zur Gesundheit sucht oder einfach hofft, dass Glück und Sonne gesund halten.

Ebenso entsenden die Gemeinschaften Aufsichten dorthin, wo es weiterhin Fabriken und Massenproduktion gibt und regeln so die Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums.

Alle Gesetze, Verordnungen und Bestimmungen der BRD kommen auf den Müll. Es gibt keine Vorschriften mehr dazu, wie man eine Veranstaltung zu halten, Dinge zu produzieren oder richtig auf die Toilette zu gehen hat. Es gibt nur einen Austausch der verschiedenen Berufsgruppen in ihren Verbänden zu Sicherheitsfragen und anderen Normen, die eingehalten werden sollten. Da primär für den Bedarf der eigenen Gemeinschaft produziert wird und nur die Überschüsse an andere gehen, entfällt die kapitalistische Notwendigkeit der Kostenminimierung und Nutzenmaximierung. Man produziert weniger, aber dafür deutsche Qualität. Jede der Gemeinschaft nützliche Arbeit, ob bäuerlich, handwerklich, erzieherisch oder pflegend wird als sinnvoll und gut anerkannt. Wer nicht körperlich arbeiten kann, bekommt eine geistige Aufgabe, wer gar nicht arbeiten kann, weil er krank ist oder zu alt, wird von der Gemeinschaft aufgefangen. Wer faul ist und keine Lust hat, wird sozial geächtet, bis er wieder motiviert ist.

Schwere Verbrechen innerhalb der Gemeinschaft, die ohnehin selten vorkommen werden, können von einem Ältestenrat mithilfe des gesunden Menschenverstandes gerichtet werden, als Strafmöglichkeit kommt zeitlich befristete Zwangsarbeit außerhalb der Gemeinschaft infrage – oder dort, wo ein Verbrechen so schlimm war, dass eine Rückkehr in die Gemeinschaft nicht möglich erscheint, auch unbefristet.

Für geringe Vergehen sollte es eine spezielle Bestrafung geben: Man wird zum Staatsdiener gemacht und muss – von allen verachtet, von den Kindern ausgelacht und den Jugendlichen angepöbelt – ein Ehrenamt ausführen, das den eigenen Fähigkeiten entspricht und dort, wo es notwendig ist, in die Selbstbestimmung der Gemeinschaften eingreifen. Ein lebenslanges Beamtentum darf es aber nicht mehr geben, das wäre eine zu harte Strafe.

Die Gemeinschaften werden zunächst aus den Menschen bestehen, die schon vorher zusammen (bzw. nebeneinander her) gelebt haben, aber es wird einen Prozess geben, bei dem sich diejenigen zusammenfinden, die ähnliche Werte und Weltanschauungen vertreten.

Es wird nur die eine Pflicht gegenüber dem „Staat“ bzw. der Nation geben, als junger Mensch für eine bestimmte Zeit entweder in einer anderen Gemeinschaft einen sozialen Dienst zu leisten und dabei ein wenig über den Tellerrand zu schauen oder sich militärisch ausbilden zu lassen. Die Armee ist aber kein stehendes Heer, sondern wird nur im Verteidigungsfall einberufen. Das ist ihre einzige Aufgabe. Und die erneute Abschaffung des Staatswesens, sollte sich wieder eines etablieren, das mit Korruption und Gängelung der Menschen den öffentlichen Frieden stört.

Soweit andere Völker sich nach dem großen Befreiungsschlag nicht dem Staatsverzicht anschließen, muss es ein Verbot geben, dass sich Bürger dieser Staaten auf dem Gebiet der Nation ansiedeln, sonst besteht die Gefahr, dass das fremde Staatswesen sich durch die Hintertür in die Gemeinschaft einschleicht. Der Begriff „deutsches Volk“ wird von dem Schmutz gesäubert, durch den er in der BRD Zeit endlos gezogen worden ist und stellt wieder eine sinnstiftende kollektive Identität dar. Wer an dem großen Projekt „ohne Staat leben“ mitwirken möchte, der ist dem deutschen Volk willkommen, egal wo er herkommt. Wer aber für Unfrieden sorgt, Drogen verkauft oder Frauen belästigt, muss mit Verbannung rechnen. Wenn es der eigenen Gemeinschaft gut geht, helfen die Mitglieder dieser Gemeinschaft anderen Gemeinschaften bei der Bewältigung ihrer Aufgaben. Wenn alle Gemeinschaften mehr oder weniger problemlos funktionieren (was nach der Coronakrise wahrscheinlich ein paar Jahre, wenn nicht eine ganze Generation dauern wird), können die Leute auch freiwillig und aus eigenem Antrieb in andere Regionen der Welt ziehen, um dort Menschen zu helfen.

Die Menschen sollen frei zusammenkommen dürfen, um ihren Glauben auszuleben und in ihren Gebetsstätten zu beten, aber auch für religiöse Institutionen ist in der neuen Kultur kein Platz. Der Priester genießt Anerkennung, weil er als Seelsorger auftritt, weil er die Menschen von der Wiege bis zur Bahre begleitet. Aber er spricht für sich selbst, ohne Anweisungen aus Rom oder Ankara zu erhalten. Und er hat keinen Vorgesetzten, muss sich nicht einem Bürokratieapparat beugen, der niemanden zu Diensten ist als sich selbst.

Auch in anderen Bereichen entfällt die Notwendigkeit des „Mittleren Managements“, das nur existiert, damit Leute, die sonst nichts können, Geld verdienen. Alle Steuerberater, Manager, Soziologen und Medienhuren schulen um und werden Erntehelfer oder Abfallentsorgungstechniker oder organisieren dort, wo Zentralisation weiterhin notwendig ist (Kraftwerke, Müllverbrennungsanlagen), die Abläufe.

Die Keimzellen der Gemeinschaften sind die (Groß-) Familien. Auf lange Sicht werden sich die Dorfgemeinschaften verschwägern und zu Überfamilien werden, während natürlich auch Brautwerbung in anderen Gemeinschaften möglich sein sollte.

Alte Traditionen werden wieder entdeckt, neue Traditionen geschaffen. Echte Vielfalt bedeutet regionale Gerichte, Tänze, Dialekte und Gepflogenheiten. Gastfreundschaft wird groß geschrieben. So wird die Deutschlandreise zum Abenteuer. Natürlich kann es auch Urlaub in anderen Ländern geben.

Jedes Dorf entscheidet selbst, wie viel gearbeitet werden muss, welche Feste es feiern und welche Feiertage es haben will. Mehrere Dorfgemeinschaften mögen sich zu Städten oder Gauen zusammenschließen und gemeinsame Regelungen für diese Dinge treffen. Ob ein Ältestenrat tagt, ein Thing der einflussreichsten Leute, ob die Gemeinschaft Dinge durch Abstimmung entscheidet und welche, wer abstimmen darf, ob jemandes Stimme mehr zählen soll als die des anderen, wann Fachleute entscheiden und wann alle, legen die Gemeinschaften jeweils für sich fest.

Zentralisierte Anweisungen dazu sind unnötig. Wenn sich in einer Gemeinschaft Strukturen entwickeln, die unterdrückerisch oder ungerecht sind, haben die umliegenden Gemeinschaften eine Wächterfunktion.

Nur ein gemeinsamer Feiertag ist nötig: Der Tag der Befreiung. An diesem Tag gedenkt man den Toten, die das Staatswesen auf dem Gewissen hat und überprüft, ob noch alles in Ordnung ist oder ob sich schon wieder bürokratische Strukturen, Parteiwesen und Ideologisierung breit machen. Wenn das so ist, werden die Menschen, die dafür verantwortlich sind, in kurzem Prozess bestraft.

Von der Nordsee bis in die Alpen – und gerne auch im Rest der Welt – soll der Ruf der Freiheit ertönen.

Der Großvater erzählt es seinen Enkeln: „Damals, da hatten wir einen Staat. Der sollte uns dienen, aber er diente nur sich selbst. Dann haben wir ihn abgeschafft. Eure Aufgabe ist es dafür zu sorgen, dass er niemals wiederkommt!“

(hier noch eine Ergänzung der Waldgängerin zum obigen Text:

Etwas ist mir aufgefallen:
“Jede Gemeinschaft wird selbst entscheiden, ob und wie viele Schulmediziner sie braucht,”
Es sollte keine Schulmedizin im heutigen Sinne mehr geben. Es sollte in diesem Bereich der Grundsatz zählen: Wer heilt, hat recht und darf sich Arzt nennen. Symptombekämpfung, wie sie heute in der Schulmedizin ausschließlich betrieben wird, sollte da, wo sie sich überflüssig macht, weil der Patient geheilt werden kann, verboten werden. Sie dient einzig und allein dem Profit.

Volle Zustimmung! )

Natürlich ist es unwahrscheinlich, dass es so kommt, wie hier beschrieben. Und es gibt durchaus andere Entwürfe, Utopien und gesellschaftliche Blaupausen, die nicht weniger legitim und vielleicht sogar sorgfältiger durchdacht sind, als diese paar wirren Gedanken.

Trotzdem erfüllt das Gedankenexperiment „Staatsverzicht“ gleich mehrere Funktionen: Es lenkt vielleicht kurz von der allgegenwärtigen Misere ab und lädt zum Träumen ein. Es zeigt auf, dass ein Staatswesen immer von Böswilligen missbraucht werden kann. Es macht Mut, Dinge infrage zu stellen und ganz neu zu denken. Und zuletzt offeriert es eine Handlungsoption selbst für den Fall, dass der Coronablödsinn klammheimlich entsorgt wird und die Politik erst einmal wieder so tut, als wenn sie dem Menschen dienen würde: Kleinere und größere Gemeinschaften zu gründen, die möglichst auf Regionalität und Autarkie in Versorgung und Erziehung hinarbeiten, deren Mitglieder sich kennen und vertrauen, aber ein tiefes Misstrauen gegenüber Staat und Politik hegen, ist auch dann der richtige Weg, wenn das StaatsUNwesen weiter grassiert.

Die aktuellen Ereignisse sollten zu einer tiefsitzenden Skepsis gegenüber allem führen, was mit Bürokratie, Staatswesen, Medien und Behörden zu tun hat. Auch bei denjenigen, die bisher keine solche Skepsis kannten. Sie muss ein natürlicher Bestandteil der Erziehung werden.

Author: headofspear

Erster Speerzenturio des Kollektivs