Risse in der Matrix

Miau…

Ihr kennt das: Ihr sitzt mit ein paar guten Freunden vor dem örtlichen Testzentrum und lacht die Vollidioten aus, die sich immer noch Miniklobürsten in Mund und Nase einführen lassen, um Mutti zu beweisen, dass sie auch wirklich ganz echt gesund sind. Plötzlich macht das Smartphone Bing! und die Corona-Hotline informiert euch darüber, dass der Flatulenzwert in eurem Landkreis nun nur noch im einstelligen Bereich ist. Plötzlich huscht eine schwarze Katze vorbei und ihr fragt euch:

Habe ich das nicht alles schon einmal erlebt?

Ja, habt ihr! Im letzten Sommer war die neue Normalität nämlich auch auf einmal nicht mehr so wichtig. Überall wurde “gelockert”, was das Zeug hielt. Aber die Alltagsmasken (ja, das war die Vorkaffeefilterzeit) blieben, zumindest in Teilen. Obwohl euer Dönerverkäufer, euer Friseur und euer Müllmann euch darüber aufklärten, dass “Corona vorbei” sei, war doch irgendwas geblieben, so ein bekackter Beigeschmack, der selbst durch den Sommerurlaub nicht verflog.

Und ja, Ihr erinnert euch richtig, dass es dann im letzten Herbst erst so richtig scheiße wurde.

Jetzt sieht es so aus, als wenn nicht nur die Maßnahmen Stück für Stück aufgehoben würden, sondern auch, als wenn es jetzt endgültig endet. Immerhin sind Hinz, Kunz und Michel jetzt ja geimpft, also kann der offizielle Narrativ ja eigentlich nicht mehr funktionieren. Obendrein schreibt die Bild jetzt dasselbe, was wir seit Monaten den Leuten zu erklären versuchen und hat “aufgedeckt” (haha), dass wir nach Strich und Faden verarscht wurden mit Intensivbettenmangel und anderen balkenbiegenden Lügen.

Und doch wird nur sehr zögerlich “gelockert”, obwohl ja nun eingetreten ist, was man, als das Spahnmerkel von “20” sprach noch irgendwie dachte, so niedrig werden die Infilenzen nie wieder sein und das würde nur gesagt, um den fraktalen Zustand ökonomischer Breite (oder wie das heißt) zu perpetuieren.

Und doch bleiben die 3Gs, nicht überall, aber doch an wichtigen Stellen. Zum Frisör darf man jetzt ohne Test, zur Schule nicht. Im Supermarkt fragt immer noch keiner nach einer Impfbescheinigung, aber Schauspieler, Opernsänger oder Altenpfleger verlieren trotzdem ihren Job, wenn sie sich der Giftspritze verweigern. Und als genesen gilt man unabhängig von Antikörpern und T-Zellen, nur und ausschließlich mit einem positiven PCR-Test, der mindestens 3 Wochen, aber höchstens 6 Monate alt ist.

Tolle Wurst!

Was lernen wir also für die Zukunft? Dass die Drahtzieher auf jeden Fall noch mehr Abscheulichkeiten im Schrank für uns haben. Selbst wenn sie die Coronascheiße endlich begraben, weil der Schwindel nun selbst für Oma Erna und Onkel Fritz zu offensichtlich geworden ist, das, was sie begonnen haben, werden sie nicht beenden, jedenfalls nicht freiwillig.

Viele leiden ja auch schon an “Widerstandsburnout” und haben einfach keine Lust mehr diejenigen, die sich eigentlich auf Knien bei uns entschuldigen müssten, weil mittlerweile in WELT und BILD steht, was wir seit einem guten Jahr erzählen, weiter mit echten Informationen zu beglücken. Denn sie hören immer noch nicht zu.

Sie hören immer noch nicht zu! Das ist sehr frustrierend und man kann seine Energie echt besser einsetzen. Also lasst sie ziehen, die Ahnungslosen, sie wissen ja jetzt, an wen sie sich wenden müssen, wenn sie irgendwann ihren Kopf aus dem Sand herausbekommen.

Author: headofspear

Erster Speerzenturio des Kollektivs