Lollitest als Pooltest

Lolli-Test

Zum Einstimmen:

Für die richtige Atmosphäre den Song beim Lesen laufen lassen…

Immer dann, wenn man denkt, es geht nicht mehr kranker, belehrt das Regime eines Besseren!

Nach den unsäglichen Nasenbohrtests, die in vielen Bundesländern von den Kindern verpflichtend in der Schule in Gruppen durchgeführt werden müssen, nach Testmodellen, bei denen alle Kinder in einen Eimer gespuckt und der Lehrer das Ergebnis überprüft hat, kommt jetzt der nächste Wahnsinn!

Die “Lolli”tests (der Name alleine ist schon Körperverletzung) werden im größten Bundesland ab dem 10.5. flächendeckend an Grund- und Förderschulen eingeführt. Vorausgegangen war ein Testlauf in Köln.

Nun argumentiert das Schulministerium, die “Lollis” seien “kindgerechter” als das Nasebohren.

Aber warum hat man dann nicht sofort die Lollitests eingeführt? Warum mussten ein paar Wochen Nasebohren sein?

Noch unglaublicher als die möglichen Antworten auf diese Fragen ist aber das Testprocedere: Die Lollitests sind Pooltests, d.h. alle Ergebnisse einer Gruppe werden – ganz wie beim Spuckeimer – gemeinsam eingeschickt. Ja, eingeschickt, die Lollitests sind keine Schnelltests, sondern PCR Tests! Im Laufe des Tages erhält die Schule die Ergebnisse. Ist ein “Pool” positiv, muss die gesamte Gruppe erst mal in Quarantäne und die einzelnen Schüler müssen sich “freitesten.”

Das wird als sinnvolle und angemessene Maßnahme verkauft, ja, Eltern, die ihre Kinder wegen der Nasenbohrertests nicht in die Schule geschickt haben, wird gesagt, mit den Lollitests könnten sie ihre geäußerten Bedenken nicht mehr aufrecht erhalten!

Cui bono?

Abgesehen davon, dass hier eine neue Geldmaschine läuft: Hersteller (die übrigens auf die Packungsbeilage schreiben “Gefahrstoffe enthalten”, nicht aber, welche) der Lollitests verdienen ebenso wie die Labore, welche die Analysen durchführen. Die “Stäbchen” der Nasenbohrtests, die ja keine Wattestäbchen sind, sondern aus festem Material mit scharfen Kanten bestehen, enthalten nachweislich Ethlyenoxid. Zwar wird dieses giftige und krebserregende Zeug auch zur Sterilisation anderer Medizinprodukte verwendet, allerdings bleibt die Frage offen ob es gesund ist, sich solche Stäbchen 2x die Woche in die Nase zu schieben. Und nun sollen die Kinder das Zeug in den Mund nehmen! Das ist insbesondere deshalb besorgniserregend, weil die “normalen” PCR-Teststäbchen für Nase und Mund ebenfalls gesundheitsschädliche Partikel enthalten.

Das bedeutet, es braucht gar keine Morgellons oder Nanobots, um alle Testmethoden als gesundheitsschädlich zu deklarieren.

Abgesehen davon wird auf diese Art und Weise natürlich die Anzahl der Menschen in Quarantäne künstlich in die Höhe getrieben. Es weiß ja auch keiner, wie das dann gezählt wird: Ein positiver “Pool” als ein Positivergebnis? Oder mehrere (je nach Klassenstärke)? Positive “Nachtests” noch einmal?

Die Eltern, welche dann nicht zur Arbeit können, weil das Kind in Quarantäne ist (das Gesundheitsamt kann ja sogar entscheiden, die Eltern gleich mit einzusperren!), werden sich freuen. Auch das ist wohl Absicht und soll dabei helfen, die Wirtschaft noch weiter in die Knie zu zwingen.

Auch dass eventuelle Positivfälle nicht sofort isoliert werden können, sondern den ganzen Tag noch mit den anderen Kindern lernen und spielen sollen, ist irgendwie ein Selbstwiderspruch – es sei denn, man will händeringend den Pandemienotstand aufrecht erhalten, dann macht das wieder Sinn.

In den letzten Wochen und Monaten, in denen der Wahnsinn einer exponentiellen Fuktion gleich in einem Maße angestiegen ist, dass es sich oft mehr als surreal anfühlt, haben wir schon oft gedacht: “Jetzt muss es aber auch der letzte Vollidiot merken!” Auch beim Lollitest ist dieses Gefühl ganz stark vorhanden. Leider steht zu befürchten, dass die Masse es trotzdem nicht begreift.

Author: headofspear

Erster Speerzenturio des Kollektivs