Auch eine Meinung…

Habt ihr es immer noch nicht geschnallt? Es geht in der Coronafrage nicht um „Meinungen.“ Bei der jeweiligen Antwort auf die Frage, welche Coronamaßnahmen ergriffen werden sollten und welche nicht, handelt es sich nicht um eine „Meinung“, sondern um eine Interpretation von Fakten.

Was ist, Kai-Uwe? Verstehst du nicht?

Ok, von vorne.

Fakten sind Dinge, die objektiv wahr sind. Wenn man Fakten überprüft, dann bedeutet das, dass man schaut, ob die Dinge wirklich so sind, wie behauptet wird. Es findet also eine Wahrheitsprüfung statt. Wenn Fakten allerdings „gecheckt“ werden bedeutet das, dass versucht wird von der Wahrheit abzulenken.

Es kann auch sein, dass einer die Fakten nicht kennt. Dann spricht man von einem Irrtum. Oder er verdreht die Fakten, das nennt man dann Lügen. Oder auch „Fakten checken“.

Fakten sind allerdings gerissene kleine Biester! Meistens stehen sie einfach so, ganz nackig, in der Gegend herum und sagen für sich genommen nicht so viel aus. Also braucht es die Interpretation der Fakten.

Jetzt kann es mal sein, dass es nicht eine, sondern zwei oder gleich mehrere Interpretationen der gleichen Fakten gibt. Aber auch hier handelt es sich nicht um einen „Meinungsstreit“, sondern darum, welche Interpretation (oder Beurteilung) eines Faktes oder einer Gemengenlage die Sinnvollste ist. Auch hier kann man also irren. Oder bewusst falsche Interpretationen streuen. Aber man kann eben keine Meinung haben.

Eine Meinung hat man zum Beispiel dazu, wer das Universum geschaffen hat und warum. Und was das Universum davon hält. Oder wohin wir nach dem Tod gehen.

Scheinbar gehören Meinungen zur Politik auch in diese eher „theologische“ Katerorie. Ein Arglistiger könnte sogar vermuten, es ist so gewollt, dass das viele Menschen glauben.

Und Fragen wie „sollten wir dafür sorgen, dass alle am gesellschaftlichen Reichtum teilhaben können?“ oder „ist die Demokratie zwar eine beschissene Staatsform, aber eine bessere gibt es nicht?“ mag man auch in diese Kategorie einordnen.

Aber schon Fragen mit ein klein wenig mehr Detail wie „sollen wir eine Sondersteuer auf Benzin erheben?“ oder „Sollen wir weiterhin Flüchtlinge aufnehmen?“ sind nicht mehr abhängig von der bloßen „Meinung“ des Betrachters, sondern auch vom Informationsumfang, dass ihm zum jeweiligen Thema zur Verfügung steht. So könnte jemand denken, die Sondersteuer sei sinnvoll, um den Klimawandel zu stoppen. Da ist dann aber nicht nur die Frage: Ist das Mittel geeignet? Sondern auch: Was zur Hölle ist ein Klimawandel? Oder jemand könnte, wie Vera Lengsfeld berichtet hat, einfach sagen, dass er nicht an die Klausel mit dem Drittland glaubt. Das ist aber keine Meinung. An Gott kann man glauben oder eben nicht. Aber was im Grundgesetz steht ist kein Thema, das man kontrovers diskutieren kann. Entweder das steht da oder nicht. Man kann vielleicht diskutieren, wie man einzelne Artikel auslegen will oder ob das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland eine Verfassung ersetzt oder nur ein von den Siegermächten aufgedrücktes Behelfskonstrukt ist. Man kann auch diskutieren, ob man das gut findet, dass es da steht. Aber nicht, OB das mit dem Drittland da steht oder nicht. Da kann man einfach nachlesen. Sonst könnten wir ja auch behaupten, das mit der Würde des Menschen stünde da nicht drin (und man bekommt ja durch die aktuelle Situation auch den Eindruck, das würde fehlen. Aber es steht da, die Bonzen scheißen nur einfach drauf).

Also noch einmal deutlich:

Dass Kai-Uwe in seinem Kellerrefugium Durchfall bekam und die einzige Toilette der Hauptzentrale des Kollektivs Speerspitze in Buxtehude vollgemacht hat, ist ein Fakt. Das kann man nachprüfen. Ist zwar widerlich, aber möglich.

Interpretationen dieses Fakts könnten die Behauptung sein, die Pizza Broccoli habe den Durchfall erzeugt oder die Behauptung, Kai-Uwes erst im Nachgang seines Kellerabenteuers festgestellte Coronaerkrankung sei schuld daran. Bei diesen Fragen geht es nicht um „Meinungen“, sondern darum, was tatsächlich die Ursache für den Dünnschiss von Kai-Uwe war. Trotzdem bleiben sie (notwendige) Interpretationen der Geschehnisse, weil die Scheiße an sich nicht viel aussagt, sondern nur vor sich hinstinkt.

Welche Farbe das unappetitliche Ergebnis aber hat, ob die Konsistenz mit der von Bananensaft oder Motoröl korreliert oder ob der Gestank wirklich höllisch oder gerade noch so auszuhalten ist, das sind dann Meinungsfragen (das Zweite allerdings nur, weil keiner das nachprüfen wollte, jedenfalls keiner von unseren Mitarbeitern innen oder außen. Freiwillige bitte melden!). Will sagen: Immer dann wenn es um persönliche Beurteilungen geht, also nicht um den objektiven Grad von Gestank, sondern darum, ob er eine Zumutung darstellt, sprechen wir von Meinungen.

Jeder hat also das Recht das beschriebene Abfallprodukt, Kai-Uwe, die Toilette in der Zentrale oder auch die ganze Geschichte drumherum total ekelhaft zu finden. Er kann aber nicht die „Fakten checken“ und dann behaupten, Kai-Uwe habe gar keinen Dünnschiss gehabt oder Durchfall sei der Normalzustand. Das stimmt eben einfach nicht (nicht nur in Bezug auf Kai-Uwe). Nur wenn er für Correcitv oder andere Faktenchecker arbeitet, dann kann er das natürlich und dann darf keiner mehr sagen, dass Kai-Uwe jemals auf der Toilette war – oder Mutti wird so richtig böse!

Wenn also ein positives oder negatives PCR-Testergebnis vorliegt, dann ist das erst einmal ein Fakt. Die Frage ist, wie man das interpretiert: Heißt das, die Person ist mit Covid infiziert? Ist sie ansteckend? Muss sie sofort auf den Scheiterhaufen oder erst nach der Quarantäne? Sagt der Test etwas über Covid aus oder nur über die Bösartigkeit von Christiane Drosten? Das sind Interpretationen, die wiederum ganz viele weitere Voraussetzungen haben.

Oder das Maskentragen: Entweder es schützt vor einer Infektion oder eben nicht. Das ist keine Meinungsfrage. Man kann höchstens denken, dass sie schützt, weil man unzureichend informiert ist bzw. belogen wurde. Und man die Packungsbeilage nicht gelesen hat.

Deshalb ist dieses Gequassel von wegen „ja, deine Meinung mag ja sein, dass die Maßnahmen helfen, aber meine Meinung ist da anders“ völliger Blödsinn. Es geht um Fakten oder eben die Interpretation dieser Fakten. Da hat man keine Meinung, da ist man informiert. Oder eben auch nicht. Oder man ist eben den Faktencheckern auf den Leim gegangen.

Aber hat man denn neben dem Recht auf eine eigene Meinung nicht auch das Recht, sich zu irren? Vielleicht sogar an diesem Irrglauben festzuhalten? Sozusagen wider besseres Wissen?

Es mag Sachfragen geben, die einfach nicht entschieden werden können (woher, wohin, Universum, etc) und Normfragen, auf die es keine gute Antwort gibt (z.B. wenn man entscheiden müsste, ob die Kanzlerin oder ihre 16 Landeschefs in eine Grube mit Kai-Uwes Hinterlassenschaften baden gehen sollen, warum kann man dann nicht die Option „beide“ wählen? Oder ob man mit Terroristen verhandeln sollte, die Geiseln genommen haben).

Aber die Frage, ob ungeeignete Maßnahmen zur Virusabwehr in der Lage sind, einen künstlich herbeigeredeten (oder zumindest künstlich aufgebauschten) Virus abzuwehren, ist nur mithilfe umfassender Information zu klären.

Diese Information ist vorhanden. Für die Junggebliebenen: Es gibt seit einiger Zeit so eine Einrichtung namens Internet. Da wird zwar in letzter Zeit viel Unerwünschtes und Unbequemes (ganz zufällig) gelöscht, aber es kommt genügend nach, um validieren zu können, dass alles was Mutti, Muschi, die Zahnfee, Frau Professor Drosten und der Microsoft-Typ sagen, erstunken und erlogen ist.

Wer sich einfach mal damit beschäftigt, der kann danach nicht sagen „das sind alles Verschwörungstheorien!“ Natürlich gibt es da auch Verschwörungstheorien bei, die nicht stimmen oder nicht validiert werden können. Aber nach einem Jahr Irrsinn muss doch jeder sehen, dass mindestens die Hälfte der Verschwörungstheorien schon wahr geworden ist und ein gutes weiteres Viertel zumindest schon offen von den Volkszertetern diskutiert wird!

Wer sich einfach mal damit beschäftigt, kann seine Augen nicht mehr vor der Wahrheit verschließen. Deswegen beschäftigen sie sich nicht damit, glotzen weiter die ÖR. Sie, die letzten Coronaschafe, die Dummbeutel, die verhindern, dass wir wieder in Freiheit leben. Sie stellen nicht mehr die Mehrheit, aber das ist egal, so lange sie sich als Ausführende mitschuldig machen.

Wer also seinen Irrtum erkennt, sollte ihn aufgeben und nicht aus Angst, Bequemlichkeit oder Egoismus daran festhalten. Sonst trägt er die Lügen mit und macht sich ebenso schuldig wie die großen Verräter an der Menschheit.

Wer seinen Irrtum (noch) nicht erkennen kann, dem steht in unmittelbarer Zeit ein furchtbares Erwachen bevor.

Spätestens wenn es heißt: Impfen und essen oder leer ausgehen. Wenn man einen Selbsttest machen muss, um Umgang mit sich selbst zu haben.

Wenn Muschis internationale Söldndertruppe die Auffälligen und Unbequemen an die Wand stellt und alle anderen zur Zwangsimpfung führt.

Author: headofspear

Erster Speerzenturio des Kollektivs