Argumentationshilfen

Anscheinend gibt es sie noch, und zwar in Massen: Die Menschen, die sich tatsächlich mehr davor fürchten, sich mit dem Coronavirus anzustecken und daran schwer zu erkranken und sogar zu sterben, als sie Angst haben vor den drakonischen Maßnahmen und dem, was die Bonzen sich als nächstes ausdenken.

Wie kann man solche Menschen, die nach einem Jahr Grundrechtseinschränkungen, Polizeibrutalität, Diffamierung Andersdenkender und ausufernder Zensur noch nicht merken, dass etwas ganz falsch läuft, noch argumentativ beikommen? Viele sagen: Gar nicht mehr! Es geht gar nicht um rationale Meinungen, sondern um Urängste, die man nicht einfach so wegdiskutieren kann. Da mag was Wahres dran sein, trotzdem ist genau jetzt das Zeitfenster dafür, wieder aus allen Rohren mit Argumenten zu feuern. Denn in so vielen Punkten hat das Regime gerade sein Blatt überreizt!

Wie aber stellt man das an? Nun, zunächst könnte man gemeinsam überlegen, was die Aufgabe eines Staates ist. Dann könnte man daraus folgern, was genau ein Staat nicht tun sollte. Und zuletzt könnte man überprüfen, in welchen Punkten die Bundesrepublik sich so verhält, wie man es sich wünschen würde und in welchen nicht. Ganz unabhängig davon, ob man noch immer coronapanisch oder schon coronamüde ist.

Was Aufgabe eines Staates ist:

  1. Die Bevölkerung vor dem Militär anderer Staaten beschützen
  2. Die Bevölkerung vor Kriminellen beschützen
  3. Die gemeinschaftlichen Güter zum Wohle aller verwalten
  4. Bildungs- und Partizipationsmöglichkeiten für alle schaffen ohne über die Bildungsanstalten für Regierungspropaganda zu missbrauchen
  5. Einen Ausgleich zwischen den Reichen und Armen schaffen
  6. Dafür sorgen, dass die Bürger sich aus verschiedenen Quellen frei informieren können
  7. Dafür sorgen, dass auch Minderheitenmeinungen Gehör finden
  8. Sorge tragen, dass möglichst jeder durch eigene Hände Arbeit sich und seine Familie versorgen kann, denen helfen, die das nicht können
  9. Die Bevölkerung bei Entscheidungen, die drastisch in ihr Leben eingreifen, anhören
  10. Für möglichst gute medizinische Versorgung von allen sorgen

Einem Staat sollte folglich untersagt sein:

  1. Mit seinem Militär gegen die eigene Bevölkerung vorzugehen oder es einzusetzen, um Zwänge durchzusetzen
  2. Die organisierte Kriminalität im In- und Ausland zu hofieren und einzelne Straftäter laufen zu lassen oder kaum zu bestrafen
  3. Die gemeinschaftlichen Güter zur Bereicherung der Staatsvertreter zu missbrauchen
  4. Eine Schulpflicht einzuführen und gleichzeitig die Schulen in Kinderquälanstalten zu verwandeln und die Schüler dort im Sinne der Regierung zu indoktrinieren
  5. Auf Kosten kleiner Betriebe die großen Heuschrecken noch reicher zu machen
  6. Mit Zwangsgebühren das Staatsfernsehen zu finanzieren und wenigen Pressekonzernen zum Nachteil kleiner Medienanstalten das Informationsmonopol verschaffen
  7. Regierungskritiker und Andersdenkende diffamieren und benachteiligen
  8. Fahrlässig oder mutwillig Arbeitsplätze gefährden und gleichzeitig Arbeitslosen zum Teil menschenunwürdige Auflagen aufbürden, wenn sie staatliches Geld wollen
  9. Über die Köpfe der Bevölkerung hinweg Entscheidungen treffen, Wahlen manipulieren, alternative Parteien und Interessengruppen unterdrücken, für Lobbyverbände Gesetze durchbringen
  10. Unter dem Vorwand des Gesundheitsschutzes Leib und Leben der Bürger mit Maßnahmen wie sozialer Isolation, Atemerschwernissen, Stehverboten, invasive Scheintestungen, potentiell gefährliche Impfkampagnen zu gefährden

Entscheidend bei diesen Listen ist nun nicht, ob der geneigte Leser ggf. eine wichtige Ergänzung zu den Punkten vermisst oder einen (oder auch mehrere) der Punkte in private Hände abgeben wollen würde („schlanker Staat“) oder sich wünschen würde, dass der Staat in anderen Punkten (z.B Flüchtlingsfrage, Immigration) anders entscheiden oder „mehr durchgreifen“ sollte.

Es geht zunächst um ein eine Überprüfung dahingehend, an welcher Ziffer die Bundesrepublik (oder das jeweilige Land, in dem der Leser residiert) eher in die erste oder die zweite Kategorie fällt. Und dabei schneiden unsere „westlichen Demokratien“ zumindest aktuell eher bescheiden ab.

Selbst jemand, der sämtliche Coronaschutzmaßnahmen für gerechtfertigt hält, weil er sich der Einschätzung der mittlerweile allgemein bekannten Untergangspropheten (Drosten, Lauterbach und co) trotz massvier gegenteiliger Evidenz anschließt, muss doch sehen:

  1. Die BRD setzt die Bundeswehr als „Helfer“ bei den Impfzentren ein. Insbesondere ältere Leute werden dadurch eingeschüchtert. Seit Beginn der Coronakrise werden auch weitere Einsatzmöglichkeiten der BW im Innern diskutiert (Straßensperren, etc.)
  2. Die BRD hofiert insbesondere die so genannten „Clans“, aber auch Verbrecherbanden im Ausland, die sich zuweilen als eigene Staaten tarnen, wie z.B. die USA
  3. Die Staatsvertreter bereichern sich und durch Nepotismus auch ihre Familien, Angehörigen und Freunde, massiv. Die „Maskendeals“ sind nur das letzte Kapitel einer langen und gut dokumentierten Liste von Korruption und Selbstbereicherung
  4. Der „Unterricht“ wie er mittlerweile in deutschen Schulen (oder auch in „Distanz“) durchgeführt wird, ist mindestens nicht gesund für die Kinder. In vielen Fällen ist es angebracht von Kinderquälerei (bzw. juristisch Gefährdung von Schutzbefohlenen, Nötigung und Körperverletzung) zu sprechen. Die Schulen sind bestenfalls noch Kinderverwahranstalten, treten aber regelmäßig auch als Propagandainstitute auf, welche den Kindern die verordnete Weltsicht aufdrücken
  5. Schon vor dem Lockdown gab es eine systematische Umverteilung von arm nach reich, begünstigt durch das Zins- und Bankensystem. Durch den Lockdown ist dieser Prozess auf Lichgeschwindigkeit beschleunigt worden. Heuschrecken wie Amazon, die keine Steuern zahlen und ihre Mitarbeiter quälen und unfair bezahlen, haben Milliardenumsätze gemacht. Viele kleine Leute, die sich in harter Arbeit einen kleinen Betrieb aufgebaut haben, stehen vor dem Nichts und müssen staatliche Gelder beantragen oder für eine Heuschrecke arbeiten, sich dabei quälen und unfair bezahlen lassen.
  6. Die Zwansgebühren können auch Faktenchecker nicht wegdiskutieren und der Zensurwahn (auch im Netz) zugunsten der großen Medienkonzerne (Springer, Bertelsmann und co) muss mittlerweile auch demjenigen auffallen, der nur Tagesschau und Bild konsumiert.
  7. Die Vertreter der BRD hören sich die Argumente der Coronamaßnahmenkritiker, Querdenker und co nicht an. Selbst zuvor medizinisch anerkannte Größen wie Ioannidis, Bhakdi und Wodarg werden diffamiert oder einfach ignoriert. Menschen, die sich kritisch äußern, werden als „Idioten“ und „Spinner“ bezeichnet. Ein offener Dialog findet nicht statt.
  8. Die Arbeitsmarktpolitik war schon vor den Lockdowns katastrophal, diese haben, wie unter Punkt 5 dargestellt, dazu geführt, dass noch mehr Leute arbeitslos geworden sind. Wie so viele andere werden sie ab sofort unter unwürdigen Bedingungen als Leih- Zeit- oder Schwarzarbeiter tätig sein müssen oder unter unwürdigen Bedingungen zu Hartzern werden.
  9. Dass die Politiker Entscheidungen über die Köpfe der Leute hinweg fällen ist nicht neu. Sie haben sogar einen Kampfbegriff geschaffen, der markieren soll, dass es ganz fürchterlich ist, wenn nicht über die Köpfe der Leute entschieden wird („Populismus“). Ob die jüngsten Wahlen, so wie sich vermuten lässt, in größerem Umfang als sonst getürkt wurden, muss sich erst noch zeigen. Es ist aber dokumentiert und bewiesen, dass Wahlhelfer schon lange ganze Säcke mit Stimmen für rechtsgerichtete Parteien und die AfD vor Auszählung verschwinden ließen. Selbst wenn man diese Parteien ablehnt, aber die Demokratie befürwortet, muss einen das empören. Dass Alternativparteien keine Chance gegen die Altparteien haben und Gesetze für Lobbygruppen gemacht werden, ist evident
  10. Selbst unter der Annahme, dass das Coronavirus tatsächlich eine „epidemische Lage nationaler Tragweite“ darstellt, genügt ein Vergleich öffentlich zugänglicher Zahlen, um folgende Schlüsse sicher ziehen zu können: – die offiziell als „an oder mit“ Covid Verstorbenen machen nur einen Bruchteil der Verstorbenen insgesamt aus. Worte wie „nationale Tragweite“, „Pandemie“ und „Turbo-Virus“ legen nahe, dass quasi jeder zweite Verstorbene ein Coronatoter ist. Wir bewegen uns nach offizieller Darstellung im Bereich unter ein Prozent (und in Wahrheit sind es höchstwahrscheinlich noch viel weniger). – die „Kollateralschäden“ durch vom Lockdown verursachte psychische, physische und finanzielle Einbußen, sowie die Aussetzung vieler notwendiger Behandlungen und das Aussetzen von wichtigen Arztbesuchen aufgrund von Ansteckungsängsten, können noch gar nicht abgeschätzt werden, liegen aber vermutlich weit höher als die Anzahl der „Coronatoten.“ Im Endergebnis ist es für den Betroffenen nicht von Bedeutung, ob er an Corona oder einer anderen Todesursache verstorben ist. Er ist tot. Auch wenn man vermeidet, sich mit Corona anzustecken und ein Leben lang coronafrei bleibt, stirbt man irgendwann. Jeder. – die Impfung mit AstraZeneca kann zu Blutgerinnungen und anderen schweren Nebenwirkungen führen. Das hat jetzt sogar die Zahnfee Karl Lauterbach zugegeben, die bisher in ihrer Glaskugel nur „ist total sicher“ gelesen hatte. Schon vor Aussetzung der Impfungen war das bekannt und viele Betriebe gingen zu Freitagsimpfungen über, damit die „Impflinge“ die Nebenwirkungen am Wochende auskurieren konnten. Trotzdem gab es hohe Krankenstände. Einige Betriebe und Einrichtungen warnten sogar schon vor Impfung ihrer Mitarbeiter davor, dass es Ausfälle in der Mitarbeiterschaft geben würde und damit ein temporärer Wegfall der gelieferten Arbeit oder Dienstleistung befürchtet wurde – Jeder andere Coronaimpfstoff steht daher ebenso zur Debatte. Alle Stoffe sind mindestens übereilt entwickelt und können ähnlich gravierende Nebenwirkungen auslösen – Die Risiko/Nutzen Abwägung, wenn sie rational geschieht, muss auch für „Risikopatienten“ nicht das durch die Angstmacherei in den MSM, sondern durch real spürbare Dinge geleitet sein. Wie viele Menschen kennt man, die an Corona verstorben sind? Wie viele kennt man, die schwer daran erkrankt sind? Was sagt der Hausarzt oder Arzt des Vertrauens dazu? Sollte man sich, wie bei anderen schwerwiegenden Eingriffen auch, vielleicht eine Zweit- und Drittmeinung einholen? Was sagen andere Experten, nicht nur die immergleichen Gesichter im Fernsehen? Auf der anderen Seite: Wie viele kennt man, die zumindest leichte Nebenwirkungen nach der Impfung hatten? Wie erklärt man sich, den o.g. Umstand, dass Betriebe schon vor Impfungen des Personals den Ausfall desselben ankündigen? Wie erklärt man die Aussetzung von AstraZeneca in vielen europäischen Ländern? Die viral gegangenen Videos von Impfopfern?

Es ist Zeit, den Quellen, die man bisher vielleicht als unsicher, nebulös, von Russland bezahlt oder mit Reichsbürgern verbandelt angesehen und der verschwörungstheoretischen Verschwurbelung verdächtigt hat, eine zweite Chance zu geben.

Wie viele Verschwörungstheorien müssen denn noch plötzlich Realität werden, bis endlich alle begreifen, dass Bill Gates kein Heiliger ist, ein Großteil der Politiker so korrupt ist, dass sie ihre eigene Oma verkaufen würden und Mutti mit dem internationalen Machtkartell eine orwellsche, totalitäre Diktatur eingeführt hat?

Vor Corona war doch Allgemeingut, dass Politiker sich bereichern, die Pharmalobby über Leichen geht und Superreiche sich nur „Philantropen“ nennen, das aber in den meisten Fällen nicht sind.

Vor Corona gehörte es doch auch in „linken“ Kreisen zum guten Ton, so richtig über den bösen Vater Staat zu schimpfen, die Heuschrecken und die prügelnden Bullen zu hassen und zu konstatieren, dass dem kleinen Mann mehr geholfen werden soll.

Wie kann es sein, dass die gleichen Leute plötzlich nicht nur für drastische Grundrechtseinschränkungen sind, sondern auch für Zwangsimpfungen und das Niederknüppeln von Demonstranten durch die Polizei eintreten?

Ist vielleicht in Deutschland (und parallel in vielen, vielen anderen Ländern) eine Art Schweigespirale entstanden, in der kritische Gedanken auch im Privaten von einer lauten, aber fanatischen (und in vielen Fällen dafür gut bezahlten) Minderheit niedergebrüllt werden und die meisten Menschen sich nicht trauen, offen etwas gegen den Blödsinn zu sagen, weil sie Angst vor beruflichen Konsequenzen und noch schlimmeren Drangsalierungen haben?

Ist am Ende die Mehrheit gar nicht für immer schärfere Lockdowns, sondern im Gegenteil der schädlichen Politik müde?

Wir empfehlen den Bekannten, die Lieblingstante oder den Kollegen zunächst mit den hier gesammelten Widersprüchen zu konfrontieren und das – so schwer es vielleicht fallen mag – zunächst reifen zu lassen. Die hier gelieferten Argumente sind genug für ein oder auch mehrere abendfüllende Gespräche.

Der nächste Schritt, bevor man die endgültige „Radikalisierung“ vornimmt und beginnt von Hauptwirkungen, statt Nebenwirkungen, dem Great Reset und anderen Unappetitlichkeiten zu sprechen und auf Internetseiten wie „Speerspitze – Wider die Absurdität“ zu verweisen, der Schritt des „reifen Lassens“ ist der wichtigste.

Nur wenn der Bekannte, die Lieblingstante, der Kollege das Gespräch als Anregung versteht, selbst tätig wird und anfängt zu recherchieren, um dann beim nächsten oder übernächsten Mal zu enthüllen, dass sich in der Wahrnehmung was geändert hat (und vielleicht sogar damit zu überraschen, dass die eigenen Nachforschungen auch schon über das Gespräch hinausgehende Ergebnisse erbracht haben), wenn der wichtigste Schritt also eigenständig vorgenommen wurde, wird die neue Sicht auf die Wirklichkeit sich auch halten.

Wenn man jemanden mit diabolischen Verschwörungen unser aller Genom zu stehlen überfällt, mag er das von sich weisen oder auch zustimmen. Er wird es aber niemals verinnerlichen.

Noch kann man mit ein wenig Mühe im Internet alle erforderlichen Daten finden, um misstrauisch zu werden. Diese Chance sollte jedem gegeben werden. Einen Anlass dazu kann man vielleicht mit den hier gelieferten Argumenten schaffen.

Author: headofspear

Erster Speerzenturio des Kollektivs