Wie man sich radikalisiert

Grüß Gott!

Sie sind hier, weil Sie sich radikalisieren wollen? Sie wollen auch mal so richtig hassen? Die Mitte der Gesellschaft verlassen und am kalten, einsamen Rand stehen? Verschwurbelte Verschwörungstheorien glauben?

Herzlich Willkommen!

Oder wollen Sie lieber weiter mit beiden Beinen sicher auf dem Grundgesetz stehen? Ein braver Bürger bleiben, der nur so kritisch ist, wie die Obrigkeit es ihm erlaubt? Sind Sie eher der Typ, der sich artig anstellt, um sich eine Fahrkarte zu kaufen, wenn er zur Revolution fährt?

Dann sollten Sie vielleicht jetzt aufhören zu lesen. Wir können nämlich nicht versprechen, dass Sie genügend kognitive Dissonanz zustande bringen, sich der hier vorgestellten Argumentation zu verschließen.

Haben Sie denn schon verstanden, dass es nichts bringt darauf zu warten, dass der Schiedsrichter eingreift, weil dieser bestochen wurde? Kennen Sie schon die Tricks, mit denen die Einigkeit in der Bevölkerung erodiert wird? Haben Sie eine gesunde Skepsis gegenüber politischen Eliten und den Massenmedien entwickelt oder bringen eine solche von Haus aus mit?

Dann sind Sie eigentlich schon auf dem allerbesten Wege ein moderner Ketzer zu werden. Wir benutzen aber das böse K-Wort nicht, wir sagen lieber Covidioten. Oder Schwurbler. Asoziale Arschlochbande, die von irgendwelchen Grundrechten faselt.

Alles, was Sie jetzt noch brauchen, um in die A-Klasse der Aluhutträger aufzusteigen, sind ein paar wenige, relativ einfache Erkenntnisse.

  1. Geld ist Nichts
  2. Alle Macht geht von einem Gewehrlauf aus
  3. Freiheit wird genommen, nicht gewährt

Geld, das sind nur Einsen und Nullen im Computer. Ja, so lange alle glauben, da wäre was „Echtes“ dahinter, kann man Bargeld aus dem Automaten ziehen und Dinge damit kaufen. Aber nicht mehr, wenn alle gleichzeitig Bares wollen. Dann ist sehr schnell nichts mehr da. Und wenn das Vertrauen in das Geld verschwindet, dann ist es plötzlich nichts mehr wert.

Die Banken müssen das Geld, das sie verleihen, nicht hinterlegen. Nicht in Gold, nicht in Bargeld, nicht einmal in Sachwerten. Wenn Sie einen Kredit wollen, dann drückt Ihr Bankangestellter einen Knopf und das Geld ist da. Aus dem Nichts. Wenn Sie Ihren Kredit abbezahlt haben, dann ist das Geld wieder weg. Aber durch die Zinsen ist mehr Geld entstanden. Das nennt man Geldmengenausweitung und das ist der Grund dafür, dass alles immer teurer wird. Das war auch schon vor Corona so. Nur wird jetzt alles noch schneller noch teurer, weil die Bonzen das öffentliche Leben lahmgelegt haben. Wir haben den Crash nur noch nicht bemerkt, weil sie gleichzeitig die Insolvenzpflicht aufgehoben haben. Aber schon sehr bald geht es los mit der Pleitewelle, großangelegten Enteignungen und der Hyperinflation.

Die Großbanken und Superreichen benutzen diesen Trick schon ewig, um echten Reichtum, also Sachwerte, an sich zu reißen. Geld ist für sie nur ein Mittel zum Zweck, um immer mehr zu besitzen und immer mehr Macht anzuhäufen. Mit Geld kann man sich die Gunst von Menschen kaufen. Andere für sich arbeiten lassen. Schweigen erkaufen. Mörder anheuern. Ja, mit genug Geld kann man ganze Länder erwerben, Völker in den Ruin treiben und letztlich Zivilisationen untergehen lassen und neu errichten. Das ist das Spiel der Globalisten. Für die sind wir alle nur Insekten, die sie mit dem kleinen Finger zerdrücken können.

Jedenfalls so lange, wie der Geldtrick funktioniert.

Das Leben auf unserer Erde hat nur eine Regel: Es muss sich ausschließlich durch die Vernichtung anderen Lebens erhalten. Wer das nicht glaubt, der kann ja versuchen mit dem Essen von Steinen zu überleben.

Diese Welt ist eine grausame. Unsere Zivilisation hat diesen Umstand verdeckt. Wir sind weich geworden. Bier saufend und Chips fressend sitzen wir vor dem Flimmerkasten und freuen uns, dass wir nach ein paar Jahrtausenden, in denen unsere Ahnen der Natur mühsam ihre Früchte abgerungen haben, endlich soweit sind, dass wir nicht mehr täglich ums Überleben kämpfen müssen. Und genau dieser Umstand, etwas eigentlich rund herum Positives, kostet uns nun unsere Freiheit.

Denn wir wissen nicht mehr, was wahre Freiheit ist. Unsere Grundrechte wurden vom Staat gewährt. Und jetzt hat er sie uns weggenommen und wir fragen uns: Halt! Moment mal! Sind wir nicht selbst der Staat? Sollten die Leute, die uns tagtäglich verspotten, nicht eigentlich für uns arbeiten? Was ist da nur passiert?!

Die Wahrheit ist, dass niemand Rechte vergeben kann und dass diese auch nicht auf Bäumen wachsen. Der Kommunistenführer Mao Tse-tung hat es in zynischer Klarheit gesagt: Alle Macht geht von einem Gewehrlauf aus.

Jeder Staat beruht auf Gewalt. Diese Gewalt war bisher für die meisten von uns nicht sichtbar, weil der Staat sich selbst beschränkt hat. Die Idee, die Gewalt in möglichst viele Hände zu verteilen, war vielleicht nicht schlecht.

Neben der bekannten politischen Gewaltenteilung in Legislative, Exekutive und Judikative gab es auch noch die freie Presse als vierte Gewalt und die Arbeiter- und Unternehmerverbände als fünfte Kolonne, die notfalls das Ruder rumreißen konnte, wenn die Politiker nur noch Scheiße bauten.

Doch die Presse ist von der Machtelite gekauft und verbreitet ihre Lügen. Die Unternehmervertreter, Gewerkschaftler, Vereinsvorstände und Kirchenbeauftragten haben die Hosen voll, wurden gekauft oder sind zufällig früh verstorben. Die Exekutive hat die Legislative entmachtet, die Regierung entscheidet ohne den Bundestag. Und alles wird an ganz anderer Stelle von unsichtbarer Hand orchestriert.

Deswegen dürfen Weidel und co auch ihre Reden schwingen. Sie ändern nichts. Die Judikative bäumt sich hier und da noch auf, steht aber auch kurz vor der endgültigen Zähmung.

Das System Demokratie hat versagt, der staatliche Auftrag, die Würde des Menschen zu schützen, wird mit Füßen getreten. Weil es niemanden gibt, der sich dagegen wehren kann.

Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten, hat Tucholsky angeblich mal gesagt. Das gleiche gilt für Demonstationen. Vor allem für angemeldete. Anfragen, ob man sich beschweren dürfe, das ist deutsch. Sehr deutsch.

So lange das Volk keine Gewalt hat – und der Geldtrick funktioniert – können die so genannten Eliten, die Bonzen, mit uns machen, was sie wollen.

Unser größtes Problem sind gar nicht die Zeugen Coronas, die Denunzianten und Jasager, die Wohnzimmerhelden und Sesselpupser. Es sind die Polizeibeamten, welche die inhumanen Weisungen der Politiker ausführen und die Bundeswehr, welche sich nicht gegen das Unrecht stellt.

Ein Militärputsch würde den ganzen Spuk schnell beenden. Wenn sich die mittleren und hohen Ebenen in BW und Polizei einig wären – oder die vernünftigen sich gegen die gewissenlosen durchsetzen würden – dann wäre es ganz schnell vorbei mit der berlinerischen Arroganz. Dann könnte Mutti in ihrer Waschmaschine befehlen, was sie will, niemanden würde es scheren. Ohne den bewaffneten Arm der Exekutive wäre sie zum Papiertieger degradiert. Zum zahnlosen Papiertiger. Und auch ihre Befehlshaber, die nebulösen Supereliten über den Eliten, die Globalisten und Weltentscheider, Teilnehmer von Bilderbergtreffen und Mitglieder geheimer Organisationen und Thinktanks, wären machtlos.

Es hat noch nie eine „friedliche Revolution“ gegeben. Selbst unsere schöne Widervereinigung war keine spontane Aktion des Volkes, auch wenn wir uns an dieses Märchen gewöhnt haben. Der Osten hatte fertig, der Westen versprach die Lücke zu füllen. Als die Leute auf die Mauer kletterten, da war die Abwrackung der DDR und die Übergabe Mitteldeutschlands an die BRD längst beschlossen.

Was lernen wir aus all dem? Ganz einfach: Wer sich seine Freiheit von außen, von einem Tyrannen oder einer despotischen Elite, von einer kleinen Gruppe oder der Mehrheit gewähren lässt, der hat keine Freiheit. Denn derjenige, der die Freiheit gewährt, kann sie auch wieder nehmen. Ein Staatssystem, das sich zunächst selbst beschränkt und seinen ausführenden Organen Pflichten und Grenzen gegenüber den Bürgern auferlegt, kann diese Selbstbeschränkung auch aufheben, so dass nur die Pflichten und Grenzen des Bürgers gegenüber dem Staat übrig bleiben.

Freiheit bekommt man nicht geschenkt, die muss man sich erkämpfen.

Das bedeutet letztendlich, dass nur eine Gruppierung in Waffen, sei es eine politische Partei, eine ideologische Vereinigung, eine im Geiste vereinte Bevölkerung oder ein sich durch entfernte Verwandschaft definierendes Volk, sich Freiheit erkämpfen kann. Der einzelne Mensch kann ein Eremit werden und sich vor der Welt zurückziehen, aber er ist dann nicht frei, sondern nur allein. So lange man ihn alleine lässt. Als Einzelner ist er verwundbar, schwach, hilflos, selbst wenn er stark ist wie Rambo und genauso gut mit Gewehren umgehen kann. Aber irgendwann muss er schlafen.

Nur gemeinsam sind wir stark. Das bedeutet aber auch, dass wir Gewalt ausüben, zum Beispiel gegenüber denen, die der Gemeinschaft schaden wollen. Die muss man allermindestens wegsperren, damit sie keinen Schaden anrichten.

Alles weitere ist eine Frage der Organisation.

Wir Westeuropäer des 21. Jahrhunderts haben jetzt aber über ein Dreivierteljahrhundert gehört, dass Gewalt zu nichts führt. Die Frage ist aber nicht, ob man Gewalt anwendet, sondern wie und gegen wen. Als Mittel im Konflikt der Völker und Staaten hat sich Gewalt als toxisch erwiesen, bis zu dem Punkt, dass wir uns gegenseitig mit der totalen Auslöschung bedroht haben. Aber zur Steuerung der Gesellschaft war Gewalt immer ein probates Mittel, auch wenn, nochmals gesagt, dieser Umstand in der modernen Zivilgesellschaft eher vedeckt war. Jedenfalls bis die Eliten entschieden haben auf Turbo zu schalten und die Gesundheitstyrannei einzuführen, auf welche zwingend die Ökodiktatur und die Versklavung der Menschheit folgt.

Es sei denn, wir wehren uns.

Nun sollten Sie ausreichend radikalisiert sein. An der ein oder anderen Stelle kann man sicher noch etwas verfeinern. Wenn Sie mitbekommen haben, wie eine angebliche Verschwörungstheorie nach der anderen seit Anfang 2020 plötzlich bittere Realität wurde, kann man Ihnen nun nur noch ans Herz legen, sich auch mit anderen Verschwörungstheorien zu beschäftigen, die Sie bis jetzt für Blödsinn gehalten haben. Sie werden feststellen, dass da draußen tatsächlich die ein oder andere verschwurbelte Verschwörungstheorie kursiert, die so blödsinnig ist, dass man kaum glauben kann, dass jemand wirklich daran glaubt. Aber in anderen Fällen werden Sie bemerken, dass hinter der Verschwörungstheorie eine tatsächliche Verschwörung zutage kommt. Und wenn es wirklich eine Verschwörung gab, dann ist es keine Verschwörungstheorie, sondern Realtität. So wie das mit den Grundrechten, dem Great Reset und so weiter – Sie erinnern sich?!

Wenn Sie also so richtig hassen wollen, zum Beispiel einzelne Politiker, Superreiche oder Technokraten oder auch die „Eliten“ an sich, so als amorphe Masse, beschäftigen Sie sich einfach mit ihnen. Da finden Sie genug Abscheulichkeiten, die hassenswert sind.

Author: headofspear

Erster Speerzenturio des Kollektivs